Ökumene

Der Geist der Kraft, der Besonnenheit, der Liebe

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Am 21. Mai haben Gläubige der evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde und der katholischen St.-Josef-Pfarrgemeinde 20 Jahre Ökumene gefeiert. Seit damals wird der Pfingstmontag für einen gemeinsamen abendlichen Gottesdienst in der wunderbar geschmückten katholischen Kirche genutzt. Zentraler Bestandteil neben Liedern und dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis war in diesem Jahr ein Anspiel zweier Wölfe, mit dem sich auch die Dialogpredigt der beiden Geistlichen befasste (Bild). Der gute Wolf (Pfarrerin Susanne Munzert) ist stets bester Laune, sieht die Welt positiv und ist voller Tatendrang. Der schlechte Wolf (Pfarrer Harald Günthner) ist missmutig, negativ denkend, stets pessimistisch...Beide stellten allerdings fest, dass Gott ihnen den Geist der Kraft gegeben hat, mit der er, so der gute Wolf, die Dinge mutig angehe. Der schlechte Wolf gab zu, dass allzu oft der Geist der Besonnenheit verdrängt werde von hysterischen Mediennachrichten, die den Menschen permanent in Angst und Schrecken versetzten. Aber, so die Pfarrerin, was wäre denn alles ohne die Liebe? Sie sähe auch den Schlechten, den Dieb etwa, als Menschen an.

Radltour

Nachbarn besuchten Schwarzenbruck

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Seit vier Jahren veranstalten das Neumarkter Dekanat und das Bildungswerk unter der Leitung von Klaus Eifler (Geschäftsführer des Bildungswerkes, Bild rechte Seite Mitte) alljährlich eine Radltour in die Nachbarschaft. Teilnehmerzahl in diesem Jahr: 70 Damen und Herren, die über die Marienkirche in Oberferrieden über die Philippuskirche in Rummelsberg schließlich zur Martin-Luther-Kirche nach Schwarzenbruck fuhren, bevor es schließlich zur "Waldschänke Brückkanal" ging. In Schwarzenbruck erwarteten die Audflügler nicht nur Getränke, sondern auch eine kleine Führung durch die Kirche, gehalten von Pfarrerin Susanne Munzert. Höhepunkt des Besuches: Nachdem unsere Organistin, Christa Klughardt, die technischen Daten der Orgel dargelegt hatte, gab Beatrice Höhn, Dekanatskantorin in Neumarkt (Bild l. unten), auf eben dieser Orgel ein kleines Konzert, beginnend mit einem Concerto von Joh. Gottfried Walter (17.-18. Jhdt.) über Leon Boéllmann (Prière à Notre Dame) bis hin zu Christian Heinrich Rinck und seinem Konzert F-Dur (18./19. Jhdt.). Nach einer Zugabe und viel Applaus bedankte sich namens der Radler Klaus Eifler für die nette Gastfreundschaft, kündigte gleich die nächste Radltour für 2019 an und verließ mit einem Dank von Pfarrerin Susanne Munzert für den Besuch mit seinen Radlfreunden und einem Kirchenführer den Kirchhof Richtung Brückkanal.

Jubelkonfirmation

Ein Leben gehalten von Gott

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30 Damen und Herren trafen sich am Muttertag (15.5.) bei herrlichem Sonnenschein, um ihre verschiedenen Jubelkonfirmationen zu feiern. Begleitet von den Klängen der Glocken und des Posaunenchores zogen die Jubilare mit Pfarrerin Susanne Munzert und Pfarrer i.R. Franz Winter in die festlich geschmückte Martin-Luther-Kirche ein. Nach einem Rückblick auf die guten und schlechten Zeiten der Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden schloss die Pfarrerin: Letztlich sei das ganze Leben gehalten von Gott, vom Kreuz, von Christus und seinem Versprechen, dass seine Jünger nicht allein seien, dass er der gute Hirte sei. Nach einem Segen und dem gemeinsamen Abendmahl verbrachten die 30 Jubilare später noch einen schönen, wohl unvergesslichen Tag.

 

Musik

Bunter Melodienstrauß zum Muttertag

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Christa Klughardt, Organistin der Martin-Luther-Kirchengemeinde, war ein Benefizkonzert zu verdanken, das in Erinnerung bleiben wird, weil es den Zuhörer mitnahm auf eine Reise durch verschiedene Musikepochen.

Die Organistin, deren Hobby schon bald zu ihrem Beruf wurde, die in vielen Kirchen des Dekanates Orgel spielt und darüber hinaus in verschiedenen anderen Gruppen ganz andere Musik macht  - und auch singt, begleitete ihre mitwirkenden Musikerinnen auf der Orgel ebenso dezent  wie vernehmlich erklingend. Denkbar schwierig bei einem Musikinstrument, dass schnell jedes andere übertönt. Maresie Schmid, Violinistin und mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, ist seit 1991 Konzertmeisterin im „Collegium Noricum Nürnberg“. Warum sie so erfolgreich in verschiedenen Streichquartetten auftritt, bewies sie insbesondere bei den volkstümlichen Liedern, angefangen bei dem ganz stimmungsvollen „Amazing Grace“ bis hin zu den virtuosen russisch-ungarischen Tänzen. Eine von mehreren Besonderheiten: Die kurze, aber sehr eingängliche “Sicilienne“ von Maria Theresia von Paradis (1759-1824). Evelyn Ebert, die dritte der drei Musikerinnen, unterrichtet in Neumarkt Querflöte und Fagott und leitet das Orchester „Kunterbunt“, in dem Menschen mit und ohne Behinderung musizieren. Allein das Fagott vom Aufbau und von der Funktion zu beschreiben ist besonders schwierig. Geschweige denn, das Instrument zu spielen. Wie viele unterschiedliche Klangfarben Frau Ebert dem Instrument entlockte, ist für einen Laien, der das Fagott für eher „grob“ hält, beeindruckend. So zum Beispiel bei dem auch so genannten „Kleinen Stück“ von Joseph Bodin de Boismortier (1689-1755). Bleibt abschließend zu diesem Konzert nur die Feststellung, dass es dem Publikum, aber auch den Musikerinnen, viel Spaß gemacht hat. NP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag Kantante

Ein Gottesdienst mit viel Gesang

Fotos: privat

Viele Lieder, von Organistin Alice Graf auf der neuen Orgel eindrucksvoll gespielt und von der Gemeinde gesungen, bestimmten den Sonntag "Kantate" am 29. April, den Frau Graf und Pfarrerin Susanne Munzert ganz bewußt zum Gottesdienst des Gesanges erklärt hatten: "Jesus und Gott klingen gemeinsam", sagte die Pfarrerin und fügte hinzu: "Beide sind im Einklang. Sie wollen uns helfen wie Jesus etwa dem Blinden Bartholomäus. Wir singen gemeinsam die Melodie Gottes, die uns trägt", endete Frau Munzert. Selbst das Glaubensbekenntnis lautete anders als sonst: "Wir glauben an Gott, Schöpfer von Klang und Musik...Wir glauben an Jesus Christus, in dem Gott sein Lied für die Welt neu angestimmt hat...Wir glauben an den heiligen Geist, der Stummes zum Klingen bringt..." Nach diesem so klangvollen Gottesdienst trafen sich Pfarrerin, Kirchenvorstand und ganz neue Kirchengemeindebesucher zum Gespräch im Gemeindehaus. Gespräch auch über den neuen Kirchenvorstand und seine Zusammensetzung. Am 21. Oktober wird der neue Vorstand gewählt. Daran erinnerte Kirchenvorstand Susanne Winter, die jedem Gottesdienstbesucher einen kleinen selbst gebackenen Fisch-Keks schenkte (Bild).

 

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