Jubelkonfirmation

"Ich schenke Euch ein neues Herz" 

Foto:privat

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes, gestaltet von Pfarrerin Susanne Munzert und Pfarrer i.R. Franz Winter, sind 25 Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden in besondererer Weise geehrt und gesegnet worden. Musikalisch begleitet von der jungen Christina Ludwig, die schon öfter in der Martin-Luther-Kirche aufgetreten ist und mit ihrer schönen Stimme den Posaunenchor ersetzte, sprach die Pfarrerin in ihrer Predigt die Geschenke an, die die einzelnen Jahrgänge zu ihrer Konfirmation bekommen hätten: Mit wenigen Stichworten skizzierte sie die Schwerpunkte der ganz unterschiedlichen Schicksalsjahre: Etwa die Konfirmanden von 1942, als in Staligrad der Krieg tobte, erste Bomben auf Deutschland fielen; oder 1947, als zwar Frieden herrschte, aber auch ein Hungerwinter den Menschen schwer zu schaffen machte; oder die "jungen" Silberkonfirmanden von 1992, als Europa Realität wurde, aber auch Krieg im ehemaligen Jugoslawien herrschte.  Ein ganz besonderes Geschenk mache Gott den Jubilaren an diesem heutigen Festtag: „Gott spricht: "Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch!“ "Gemeint ist: Neu erleben und fühlen, neu denken und begreifen. Neu werden von innen heraus," erklärte die Pfarrerin. Zum Glück erinnere man sich ja hauptsächlich an die schönen Dinge im Leben, aber auch mit den schweren Erfahrungen müssten die Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden leben. Gott wisse darum und sage deswegen: "Ich schenke euch ein neues Herz." Gleichzeitig würden wir im Lauf der Jahre vieles vergessen. Gott aber sage: "Ich lege einen neuen Geist in euch." Mit Brot und Wein, mit dem Abendmahl, lud Pfarrerin Munzert die ganze Gemeinde ein, dieses Geschenk Gottes anzunehmen.

Kindergarten

"Senioritas" besuchten Kindertagesstätte

Foto: privat

Zum ersten Mal überhaupt haben die Damen des Frauen- und Mütterkreises mit Herta Ludwig und des Seniorenkreises mit Claudia Popp als Teamleiterinnen die Kindertagesstätte besucht. Auch in diesem Jahr Jahr hatten Leiterin Ute Miederer und ihre Kolleginnen ein buntes Programm aus Spiel und Gesang vorbereitet. Natürlich mit Kaffee und Kuchen. Und die Kinder freuten sich über den Besuch der "Senioritas". Mehr dazu auf der Kindergartenseite.

Orgel

Das Holz, aus dem die Orgel gebaut wird

Fotos: Jürgen Lutz

Von den Holzstämmen über den Zuschnitt (Bild unten - weiterlesen) bis zu einem Pedalbalg (Bild ganz unten - weiterlesen) entsteht langsam die neue Orgel der Martin-Luther-Kirche. Wer Lust hat, kann am 1. Juli in einem Bus mitfahren und vor Ort das grandiose Instrument im Bau besichtigen.

Ökumenische Maiandacht

„Was er euch sagt, das tut!“

Foto: NP

Ein absolutes Novum: Der Ökumenische Arbeitskreis gestaltete im Mai zu dem Thema „Maria, eine starke Frau“ eine ökumenische Maiandacht, mit der Absicht, „dass wir am Beispiel Marias im Glauben bestärkt werden“, so Diakon Horst Gottschalk in seiner Begrüßung. Anhand von vier Situationen aus Marias Leben – Verheißung ihrer Schwangerschaft, das Magnifikat, der zwölfjährige Jesus im Tempel und die Hochzeit von Kana – wurde aufgezeigt, mit welch immensem Gottvertrauen sie – trotz Lebensgefahr und Sorgen um ihren pubertierenden Sohn – Gottes Auftrag angenommen hat und seine Wege gegangen ist.Mit diesem Vorbild vor Augen müssten auch wir uns Fragen stellen wie: „Hören wir Gottes Wort überhaupt? Und haben wir dann auch den Mut es zu tun?“ Marias Worte zu den Dienern auf der Hochzeit in Kana „Was er euch sagt, das tut!“ gälten genauso für uns heute. Ganz bewusst fand diese Andacht in der Martin-Luther-Kirche statt, war Luther doch ein großer Marienverehrer, was sich in seiner Auslegung zum Magnifikat widerspiegelt, die er 1521 an den Kurfürsten Friedrich den Weisen geschrieben hatte und aus der zitiert wurde. Kerstin Weickert

Konfirmation

Gottes Plan für sich erkennen

In zwei festlichen Konfirmationsgottesdiensten am 30. April, musikalisch begleitet von Kantorei und Posaunenchor - mit starker Unterstützung der Feuchter - sind 27 Jungen und Mädchen von Pfarrerin Munzert, Vikarin Elke Dollinger und Diakonin Sheryl Campbell konfirmiert worden. Mit dem  Glaubensbekenntnis bezeugten die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihren christlichen Glauben, beantworteteten so auch  die Frage der Pfarrerin nach ihrem Christsein mit einem deutlichen "Ja". In ihrer humorvollen, inhaltlich ganz an die Jugend gerichteten kurzen Predigt sprach die Diakon von der Taufe, dem Abendmahl, der Bibel - aber auch von Pinguinen. Pinguine? An Land scheinen diese Tiere eine biologische Fehlkonstruktion. Im Wasser aber sind sie extrem schnell, hervorragende Schwimmer, Jäger. "Stärkt eure Stärken", zitierte Frau Campbell inditrekt Eckart von Hirschhausen. "Dann werdet ihr einzigartig". Gott habe als Geschenk den Menschen bestimmte Gaben überlassen. Er sorge für uns. Schließlich hatte die Diakonin drei Wünsche für die Jugendlichen: Dinge auszuprobieren, "die euch reizen und nicht aufgeben, wenn ihr ´mal daneben langt." Elemente finden, in denen die Stärken zur Geltung kämen. "Und dass ihr Gottes Plan für euch erkennt." Und schließlich die Gelassenheit, dass andere auch einmal besser sein können als man selbst. Dann der große Augenblick der jungen Menschen: Segen, Kreuz, Und Konfirmationsspruch - die Aufnahme in die evangelische Kirche (Bild).

Nach diesem für die jungen Christen schönen und wichtigen Augenblick hieß Vertrauensfrau und Kirchenvorstand Anita Kral-Bielefeldt die Jugendlichen in der Kirchengemeinde ebenso herzlich willkommen wie Klaus Karpf und Irene Cireddu für die katholische Schwestergemeinde. Frau Cireddu, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, wünschte den Jugendlichen: "Bewahrt euch euren Glauben an Gott und Jesus Christus für euer weiteres Leben als Orientierung und in der Gewissheit, dass Gott stets bei euch ist."

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