Weltgebetstag

Was ist denn fair?

Infoabend zum Weltgebetstag im katholischen Pfarrheim

Fotos: NP Viele Frauen interessierten sich für den Info-Abend.

Die Philippinen sind ein ganz bemerkenswertes Land: Es besitzt als ein Archipel im Pazifischen Ozean über 7000 Inseln; von keinem anderen Staat arbeiten so viele Menschen im Ausland; und neben dem Vatikanstaat ist es das einzige Land weltweit, in dem Ehescheidungen gesetzlich verboten sind.  Frauen der Philippinen haben in diesem Jahr die Liturgie für den Gottesdienst zum Weltgebetstag konzipiert, der weltweit am 3. März gefeiert wird. So stellte auch das bewährte Schwarzenbrucker Weltgebetstags-Team, bestehend aus den Damen der katholischen Pfarrei sowie den evangelischen Kirchengemeinden Schwarzenbruck und Rummelsberg, im Rahmen eines bunten Programmes den südostasiatischen Inselstaat vor. Malerische Landschaften, riesige Wälder mit etwa 10.000 Baum-, Strauch- und Farnarten, die jedes Jahr Millionen von Touristen anziehen, sind genauso zu finden wie Großstädte mit Wolkenkratzern und Slums. Knapp die Hälfte der etwa 345 Tausend Quadratkilometer Fläche wird landwirtschaftlich genutzt: Mangos, Kokosnüsse, Bananen, Ananas, Zuckerrohr. Von letzterem sind die Philippinen einer der zehn wichtigsten Erzeuger weltweit. Und dann natürlich Reis – die berühmten Reisterrassen von Ifugao, die schon vor über 2000 Jahren angelegt wurden, gehören zum Unesco-Weltkulturerbe. So gab es in einer kleinen Pause des Informationsabends zwar keinen Reis, aber neben Wasser auch Tee, kleine Schokoladenküchlein und Kokoskuchen als philippinische Spezialitäten zum Probieren. „Was ist denn fair?“ - Das Motto des diesjährigen Weltgebetstages spricht genau die Lebenssituationen der Menschen an.

Kabarett

"Verschließt die Kirch´und Herzen nicht"

Foto: NP

Humorvoll kurzweilig hat das "Fränkische Kirchen-Kabarett" in der gut besuchten Bürgerhalle auf Einladug des "Evangelischen Vereins" für Spaß und köstliche Unterhaltung gesorgtDrei echte Pfarrer (Klaus Lindner aus Dombühl,
Alexander Seidel aus Wilhelmsdorf und Richard Tröge aus Segnitz)  - der vierte war erkrankt - beschreiben vergnüglich Szenen aus ihrem Berufsleben, die freilich, jede für sich, durchaus auch ein Körnchen Wahrheit enthält: "Es kracht im Gebälk", meinte die blond gelockt bärtige "Zuschauerin" in Erregung über den hohen Eintrittspreis (Bild). Erfuhr aber dann auch mehrn über den Ernst der Lage: Zwar dürften evangelische Pfarrer und Pfarrerinnen Kinder haben - aber die würden ja selbst längst nicht alle auch Pfarrer. Da wär´s genau wie bei den Kartholiken... Der moderne Pfarrer benötigt natürlich ein Auto - zuweilen ein schnelles, denn fährt er zu einer Eheschließung und benötige zu viel Zeit, sei heutzutage manchmal die Scheidung schon gelaufen, bevor er überhaupt da sei. "Keiner schöner Land in dieser Zeit, Vakanzen sieht man weit und breit..." - immer wieder nettes Liedchen auf den Lippen gehörte zu dem einen oder anderen schon auch ein Stück Sarkasmus: "Guten Abend, gute Nacht, bei dem, was unsere Kirche macht..." Oder die moderne Kommunikation, bei der das Pfarramt nur noch mit Anrufbeantworter ausgestattet ist. Auf den dann gesprochen wird. "Hallo Herr Pfarrer, ich wollte nur sagen...bei der Konfirmation übergibt sich....nein übergibt Ihnen am Altar der Freund unsere Tochter. Nachher küßt er sie dann..."

Tauferinnerungsgottesdienst

Durch die Taufe Kinder Gottes werden

 Viele kleine und große Kerzen standen am 12. Februar auf dem Altar der Martin-Luther-Kirche, nachdem Diakonin Sheryl Campbell und Pfarrerin Susanne Munzert insbesondere die Kinder gesegnet hatten, die vor 5 oder 10 Jahren getauft worden waren. Sie waren schließlich die "Ehrengäste". Aber auch jeder andere Besucher des Gottesdienstes wurde auf Wunsch gesegnet, denn, so die Pfarrerin zu Beginn des Gottesdienstes: "Durch die Taufe werden wir alle Kinder Gottes."

Fotos: NP

In den Tagen ohne Orgel in der Kirche spielt die Musik natürlich eine besondere Rolle. Den Tauferinnerungsgottesdienst gestaltete musikalisch "die Band" - zum Schluss mit dem irischen Segenslied, das ebenso berühmt wie berührend ist: "Möge die Straße uns zusammenführen."

Ökumene

Gottesdienst beginnt ganzjährig um 10.00 Uhr

Im Sinne der Ökumene haben sich die katholische und die evangelische Kirche in Schwarzenbruck auf einen ganzjährigen gemeinsamen Gottesdienstbeginn um 10.00 Uhr geeinigt. Nachdem während der Winterzeit das evangelische Geläut sich stark störend auf den schon seit 9.30 Uhr laufenden katholischen Gottesdienst ausgewirkt hatte und keine gemeinsamen Veranstaltungen wie der ökumenische Frühschoppen mehr zustande kamen, haben jüngst Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat in ihren jeweiligen Beratungen mehrheitlich bzw. einstimmig für den gemeinsamen Gottesdienstbeginn um 10.00 Uhr votiert. Diese Regelung gilt ab dem Beginn der Sommerzeit am Sonntag, dem 26. März.

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