Orgel

Oldtimer-Show rund um die Kirche

Fotos: privat

Der Innenhof der Schwarzenbrucker Martin-Luther-Kirchengemeinde mag schon so manches Konzert oder den einen oder anderen Gottesdienst gesehen haben. Aber Oldtimer? Der „Allgemeine Schnauferl Club e.V." (ASC) aus Nürnberg war  zu Besuch gekommen, um mit einer Reihe wunderschöner alter Autos viele interessierte Zuschauer anzulocken: Ein französisches Model aus dem Jahr 1928 (Rochet Schneider) mit 37 PS und 2700 ccm, ein Fiat 508 aus Italien aus dem Jahre 1932 oder ein Chrysler aus dem gleichen Jahr mit ganzen 75 PS und 6 Zylindern. Die Inhaberinnen und Inhaber der Fahrzeuge mussten viele Fragen beantworten, hatten aber auch viel Spaß an der Begegnung mit Autofans. Bei strahlendem Sonnenschein gab es zum Wohlbefinden gegen eine kleine Spende Getränke aller Art sowie Würschtel und Pizza. Alle Spenden aus dieser ebenso ungewöhnlichen wie beeindruckenden Autoschau kommen der neuen Orgel zugute. Immerhin 700 Euro.

Evangelischer Verein

Der katholische Luther

Foto: NP

Der jüngste Gast in der kreuz+quer Vortrags- und Diskussionsrunde des evangelischen Vereins, Hans Peter Weigel (Bild mit Leonardos Mensch als Zeichen des humanistischen Umbruches, in dem Martin Luther lebte.)  ist nicht nur katholischer Pfarrer, er ist Seminarleiter, Seelsorger - und Rundfunkredakteur. Weigel provozierte seine Zuhörerschaft in der gemütlichen Sitzecke des Gemeindehauses unter einem Luther-Bild mit der These: Der große Reformator hat sein Bekenntnis zur katholischen Kirche nie gelöscht. Weigel: "Luther wollte die katholische Kirche wieder katholisch machen." Für ihn war der Papst der Antchristund deswegen rundweg abzulehnen, die Taufe der Mittelpunkt vdes christlichen Lebens. (Mehr zu dem Thema auf der Seite des evangelischen Vereins.)

 

 

 

 

 

Ökumenevortrag

500 Jahre evangelische Geschichte

Foto: privat

Fünf Jahre hat Dr. Thomas Greif (Bild), vielen bekannt als Redakteur, Organist und Leiter des Diakoniemuseums in Rummelsberg, Europa kreuz und quer auf den Spuren der evangelischen Geschichte bereist. Mit über 100 Menschen verschiedener Nationen hat er über ihren Glauben gesprochen. Und ganz unterschiedliche Antworten bekommen. Sein Vortrag im evangelischen Gemeindehaus auf Einladung des ökumenischen Arbeitskreises nahm die zahlreichen Besucher in einem Bildervortrag mit auf eine Reise von Wittenberg über Schlesien, die Hohe Tatra bis nach Odessa; von Hermannstadt über Genf und Straßburg nach Holland; von Canterbury übner Schottland nach Finnland. Und schließlich Berlin. Eine spannende Reise, weil Greif über jeden Ort eine kleine Geschichte, Kuriosität, Erstaunliches zu erzählen hatte. Das Resümee seiner Reise: "Ja, wir sind verschieden. Ja, wir gehören zusammen." Wer diese unterhaltsam-bewegende Reise mit all ihren reformatorischen Erkenntnissen in Ruhe nachlesen möchte - Greif hat seine Reportagen als Buch mit dem Titel "Die Reformation in Europa herausgegeben.

Orgel

Spende vom Kärwa-Verein

Foto: privat

Nach dem Ökumenischen Gottesdienst im Festzelt am 2. Juli haben Thomas Kellermann (l.), 1. Vorsitzender des Kärwavereins, und Harald Lumpi (2. Vors.) Pfarrerin Susanne Munzert eine Spende für die Orgel in Höhe von 500 Euro überreicht. Die Pfarrerin bedankte sich sehr herzlich.

Ökumene

Christus: "Nehmt Euer Schicksal an!"

Foto: privat

Das hat man noch selten erlebt: Pfarrer Harald Günthner setzt sich in einem ökumenischen Gottesdienst auf einen Stuhl und wartet resignierend das Ende, die Apokalypse, ab. Es gäbe ja doch  immer nur neue Probleme, zählt er auf (Bild rechts). Als Beispiel dient ihm das Evangelium, in dem ein Kranker 38 Jahre lang nicht das heilende Wasser der Zisterne erreicht...Nichts nützt...Pfarrerin Susanne Munzert widerspricht ihm: Jesus mute uns einiges zu. Es sei ein spannendes Wort: Zu-Mut-ung. Jesus traue dem Kranken in Bethesda die Gesundung zu: "Wenn Du heil und gesund werden willst, schöpfe den gegebenen Spielraum aus. Nehmt Euer Schicksal an, nehmt an, was kommt." Eine provozierende, aber auch nachdenklich machende Dialogpredigt, die die beiden Geistlichen im gut besuchten Kärwazelt hielten, in dem während des ökumenischen Gottesdienstes auch viel gesungen wurde - begleitet vom Posaunenchor.

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